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18. und 19. Januar 2014

Sportart Wintertriathlon

Der so genannte “Wintertriathlon” ist die Winterform der bekannten Ausdauersportart Triathlon. Es handelt sich um einen Ausdauermehrkampf, welcher aus den drei Disziplinen Crosslauf, Mountainbiking und Skilanglauf (in freier Technik) besteht und welche ohne Unterbrechung hintereinander in dieser Reihenfolge absolviert werden müssen.

Im Grundsatz ist jeder Athlet für seinen Wettkampf und die benötigte Ausrüstung selbst verantwortlich.

Distanzen

Die Distanzen variieren je nach Streckenprofil und -beschaffenheit. Als Richtgröße dient die Formel 25/50/25% für die Teildisziplinen Laufen/Mountain Biken/Langlaufen (freie Technik). Von der Internationalen Triathlon Union (ITU) werden seit 1997 jährlich Weltmeisterschaften im Wintertriathlon durchgeführt (6 km Laufen, 10 km Mountainbike und 8 km Skilanglauf).
Spitzenathleten benötigen in der Regel zwischen 80 Minuten und 2 Stunden für den Dreikampf im Schnee und haben in dieser Zeit zwischen 25 und 35 Kilometer hinter sich gebracht.

Die Disziplinen im Einzelnen

Die Strecke eines Wintertriathlons führt in der Regel („nach Möglichkeit“) über Schnee, sodass es spezielle Sicherheitsvorkehrungen im Vergleich zum klassischen Triathlon gibt.

Laufen
Die erste Disziplin wird als Crosslauf durchgeführt. Je nach Untergrund laufen die Athleten mit profilierten Laufschuhen oder mit Spikes. Die Streckenlänge variiert zwischen 5 und 10 Kilometern (Vorgabe der Union bei Elite, U23: 7-9km)

MTB
Die Abstimmung des Bikes auf den Parcours fordert viel Erfahrung und das nötige Fingerspitzengefühl. Luftdruck und Reifenwahl sind die entscheidenden Parameter für eine schnelle Rad-Zwischenzeit. Gegen kalte Finger helfen nur geeignete Handschuhe. Die Streckenlängen bewegen sich zwischen 10 und 20 Kilometern (Vorgabe der Union bei Elite, U23: 12-14km)

Beim Mountain Biken sind folgende Regeln zu beachten:

  • MTB’s sind vorgeschrieben – Crossräder sind nicht erlaubt
  • Windschattenfahren ist erlaubt (Ausnahme Wechselzone)
  • Das Tragen eines Radhelmes ist Pflicht
  • Wettkampfteilnehmern ist es erlaubt, ihr Fahrrad über die Strecke zu schieben oder zu tragen.
  • Die Annahme fremder Hilfe ist verboten, soweit die Sportordnung keine Ausnahmen vorsieht. Als Ausnahmen gelten insbesondere Notfälle (Gesundheitsgefährdung) und Hilfen durch vom Ausrichter hierfür eingesetzte Personen
  • Vorgaben bei Meisterschaften:
    • die Laufradgröße darf nicht kleiner als 26”, die Felgen mindestens 1,5” breit sein, Reifenbreite mindestens 40 mm
    • Slicks und Stollenreifen sind erlaubt. Spikes sind nicht erlaubt

Langlauf
Die abschließende Disziplin des Wintertriathlons ist der Skilanglauf, welcher in freier Technik erfolgt. Die Athleten müssen zwischen 5 und 10 Kilometern auf den “schmalen Brettern” absolvieren (Vorgabe der Union bei Elite, U23: 10-12km). .
Bei der technisch schwierigsten Teildisziplin des Wintertriathlons wurde schon so manches Rennen entschieden. Reicht für den Hobby-Athleten ein einfaches Paar Skating-Ski, so benötigen die Spitzenathleten mehrere Paar Rennski, die mit verschiedenen Belägen und Strukturen versehen sind. Dazu kommt noch die Wahl des richtigen Wachses.

Wettkampfklassen

• 16 – 19 Jahre: Junioren
• 19 – 23 Jahre: U23 (M+W)
• Elite – Alle ab18 Jahre (M+W), in der Ausschreibung extra benannte Startgruppe für Preisgeld
• Die Altersklassen in 10 Jahresabschnitten beginnend mit AK 1.


Hintergrund

Die Reihenfolge des Wettbewerbs wurde in der Anfangszeit des Wintertriathlons noch unterschiedlich festgelegt, allerdings einigten sich die organisierenden Triathlonverbände letztendlich auf diese Ansetzung der Disziplinen. Der Wintertriathlon ist in diesem Zusammenhang in den Triathlonverbänden organisiert. Um die Popularität des Wintertriathlons zu steigern versuchten die Triathlonverbände im Jahr 2006 den Wintertriathlon zu einer olympischen Disziplin zu machen. Dieser Antrag wurde vom IOC allerdings abgelehnt, sodass die Veranstaltung der Wintertriathlonwettbewerbe weiterhin allein von den Triathlonverbänden organisiert werden musste. In der bisherigen Geschichte des Wintertriathlons konnten bereits einige Sportler mit mehrfachen Glanzleistungen begeistern, sodass es durchaus echte “Größen” im Bereich des Wintertriathlons gibt (s. nachstehende Tabelle). Neben dem klassischen Wintertriathlon gibt es weitere Formen des Wettbewerbs; beispielsweise in Holland, welche statt der Disziplin Skilanglauf die Disziplin Eisschnelllauf beinhaltet oder wird seit kurzem in inoffiziellen Veranstaltungen (Hobbywettkämpfe) das Ski-Tourengehen angeboten.


Links

Interview Michael Göhner – AOK > 
Alle ITU Wintertriathlon Ergebnisse > 


* Quellen: Triathlon-deutschland.de, Wikipedia, DTU Sportordnung

Der Veranstaltungsort

fuschlseeregion salzkammergut faistenau

Mit Unterstützung von

unterstützung europäischer union bund und land

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